Am 15. Mai 2018 findet die zweite Jahrestagung unseres Projekts "Interkulturelle und religionssensible Ethik im Gesundheitswesen: Wissenschaft - Fortbildung - Praxis" zum Thema "Sterben, Tod und Trauer aus interreligiöser Perspektive" statt. Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen sind immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie Patienten, Bewohner und Angehörige am Ende des Lebens kultur- und religionssensibel begleitet werden können. Auf der Fachtagung werden muslimische, buddhistische und jüdische Perspektiven vorgestellt und miteinander in den Dialog gebracht. Mehr Informationen, auch zur Anmeldung, finden Sie in unserem Informationsflyer.

 

Am 18. Mai 2017 fand die erste Jahrestagung unseres Projektes "Interkulturelle und religionssensible Ethik im Gesundheitswesen: Wissenschaft - Fortbildung - Praxis" statt. Mit dem Thema "KörperGrenzen: Schmerz, Scham und Intimität" wurde eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Reflexion (z.B. über Körperkonzepte in unterschiedlichen Kulturen und Religionen) und praktischer Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen (z.B. Umgang mit Schamgefühlen) geschlagen. Zwar hat der bereits in den Sozial- und Kulturwissenschaften vollzogene sogenannte body turn die klinische Ethik inzwischen erreicht. Bislang wurde der Fragestellung jedoch kaum aus interkultureller und interreligiöser Perspektive nachgegangen.