Drucken

11. Mai 2022: Suizid im Kulturvergleich

Weitere Informationen folgen.

 

12. Mai 2021: Im Alter Heimat finden: Kultur- und religionssensible Altenhilfe

Kriegskinder und nach dem Krieg Geborene werden in den kommenden Jahren zu Bewohnern in stationären Einrichtungen der Altenhilfe. Es sind Menschen, die teils in jungen Jahren Flucht und Gewalt erfahren haben und unter psychischen Traumata leiden. Zu dieser Generation gehören auch Migrant:innen, die als junge Erwachsene aus der Türkei, aus Griechenland, aus Italien oder dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland kamen. Sie haben in Deutschland Fuß gefasst, Familien gegründet und sind geblieben. Haben sie auch Heimat gefunden? Wie kann sich Altenhilfe auf diese Menschen einstellen und auch zeitgeschichtliche, kulturelle und religiöse Aspekte in Pflege und Betreuung miteinbeziehen? Diesen Fragen stellen wir uns in der 5. Jahrestagung unserer Initiative. Diesmal, aufgrund der Pandemie, in einem digitalen Format.

Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, entnehmen Sie unserem Flyer.

 

12. Mai 2020: Psychische Erkrankung und Islam

Trotz Corona-Krise fand unsere vierte Jahrestagung planmäßig in der Katholischen Akademie Die Wolfsburg statt. Mit begrenzter Teilnehmerzahl und unter Wahrung aller notwendigen Schutzmaßnahmen haben wir mit Experten aus Wissenschaft und Praxis über unser diesjähriges Schwerpunktthema diskutiert: Das westliche Konzept von „Seele“/„Psyche“ prägt unser Menschenbild und normiert unser Denken, Fühlen und Handeln. Können die etablierten psychotherapeutischen Modelle auf muslimische Patient*innen übertragen werden? Oder sollten diese kultur- und religionssensibel modifiziert werden?

 

22. Mai 2019: Kulturelle und religiöse Diversität in der Palliativversorgung

Menschen mit Migrationshintergrund nutzen Angebote der Palliativ- und Hospizbetreuung derzeit noch vergleichsweise wenig. Gleichzeitig wird von einem steigenden Bedarf ausgegangen. Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, Zugänge zur palliativen Versorgung für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen zu verbessern. Zusätzlich gilt es, die interkulturellen Kompetenzen von Palliativteams zu fördern, um auf häufig besonders herausfordernde Begleitsituationen vorbereitet zu sein

 

15. Mai 2018:  Sterben, Tod und Trauer aus interreligiöser Perspektive

Im Mai 2018 fand die zweite Jahrestagung unseres Projekts "Interkulturelle und religionssensible Ethik im Gesundheitswesen: Wissenschaft - Fortbildung - Praxis" zum Thema Trauer- und Sterbekultur statt. Akteur:innen im Gesundheitswesen sind immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie Patient:innen, Bewohner:innen und Angehörige am Ende des Lebens kultur- und religionssensibel begleitet werden können. Auf der Fachtagung wurden muslimische, buddhistische und jüdische Perspektiven vorgestellt und miteinander in den Dialog gebracht.

 

18. Mai 2017: KörperGrenzen: Schmerz, Scham und Intimität

Die erste Jahrestagung unseres Projektes "Interkulturelle und religionssensible Ethik im Gesundheitswesen: Wissenschaft - Fortbildung - Praxis" widmete sich dem Thema "Körpergrenzen" und schlug eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Reflexion (z.B. über Körperkonzepte in unterschiedlichen Kulturen und Religionen) und praktischer Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen (z.B. Umgang mit Schamgefühlen). Zwar hat der bereits in den Sozial- und Kulturwissenschaften vollzogene sogenannte body turn die klinische Ethik inzwischen erreicht. Bislang wurde der Fragestellung jedoch kaum aus interkultureller und interreligiöser Perspektive nachgegangen.